Dieser Klima-Schutzbrief im Nennwert von 24 t CO2 bestätigt, dass die ausgewiesene Menge Kohlendioxid im Namen von Glen Dimplex Deutschland GmbH in einem geprüften Klimaschutzprojekt eingespart wurde.
Das Klimaschutzprojekt wurde von unabhängigen Gutachtern als „Verified Emission Reduction“ (VER) Projekt bestätigt. Glen Dimplex Deutschland hat in Höhe der ausgewiesenen Menge einen Anteil an dem VER-Projekt erworben und trägt so zur Realisierung dieses Vorhabens bei, das sicherstellt, dass die Emission von CO2 nachweislich reduziert und die Umwelt weniger belastet wird. Das Unternehmen nimmt damit am freiwilligen Klimaschutz teil und leistet mit der Verringerung des schädlichen Treibhausgases CO2 einen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt und gegen eine globale Klimaerwärmung.
Dieser Klima-Schutzbrief wurde am 28.05.2009 erneuert und berechtigt Glen Dimplex dazu, die Wärmepupen Trucktour klimaneutral zu stellen.
Grundlage der Kompensationsberechnung sind bei einem Verbrauch von 18,5l Diesel auf 100 km eine Fahrleistung des Trucks von 50.000 km. Da bei der Verbrennung von einem Liter Diesel 2,6 kg schädliche CO2 Treibhausgase entstehen, ergibt sich somit eine Gesamtemission von 24.050 kg CO2.
Übrigens: 1 t CO2 hat die Ausmaße eines Schwimmbeckens, das mit 25 m Länge, 10 m Breite und 2 m Tiefe mit diesem schädlichen Treibhausgas gefüllt wäre.

Das Ziel des Poza Verde Wasserkraft-Projektes ist es, Guatemala mit sauberer und verlässlicher, regenerativer Energie zu versorgen. Dies wird erreicht, indem der Einsatz der fossilen Energieträger Heizöl, Diesel und Kohle in der nationalen Stromerzeugung verringert und teilweise durch CO2-freien Strom aus Wasserkraft ersetzt wird. Das im Jahr 2000 begonnene und 2006 fertig gestellte Vorhaben ist ein 8.2 MW großes Wasserkraftwerk in der Gemeinde Pueblo Nuevo Vinas im Department Santa Rosa. Die Wasserturbine (Francis Propellerturbine) wird in einer zweiten Bauphase auf eine Leistung von 12 MW ausgebaut werden.

Die Turbine wird durch das Wasser des Aguacapa Flusses über ein großes Pipelinesystem angetrieben, wobei ein maximaler Höhenunterschied von 137 m eine Wasserfließmenge von 7 m³ pro Sekunde entstehen lässt. Angetrieben werden dabei zwei Generatoren mit je 4.16 kV. Bereits in der ersten Phase werden pro Jahr rund 71.000 MWh Strom produziert, was bei dieser Art der CO2-freien Stromerzeugung einer eingesparten Kohlendioxidmenge von rund 50.000 t CO2 pro Jahr entspricht. Basis der Berechnung ist der Anteil der schädlichen CO2- Emissionen der Stromproduktion in Guatemala, welcher eine Höhe von 700 g CO2/kWh hat. Neben der CO2-Verringerung ergibt sich auch eine Reduzierung der bei der Verbrennung von fossilen Energien entstehenden NOx- und SO2-Werte, eine höhere Unabhängigkeit des Landes von Rohstoffimporten sowie eine Entlastung des nationalen Stromnetzes. Aber auch die Nebeneffekte des Projektes sind bemerkenswert. Zusätzlich werden rund 5.000 Bewohner mit Elektrizität versorgt und damit die örtliche Wirtschaftskraft gestärkt. Daraus ergeben sich rund 400 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region. Der für die Genehmigung als Klimaschutzprojekt notwendige Nachweis der „Zusätzlichkeit“ konnte gemäß den Richtlinien der UNFCCC erbracht werden. Eine Finanzierung des Projektes hätte ohne Ausgabe von VER-Klimaschutzzertifikaten keine Chance gehabt.
Zertifiziert wurde das Projekt vom Englischen Prüfunternehmen Cambpell Carr Limited, registriert unter der Nr. PV-GAR-20010920aV1.