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30.11.11

Dimplex Referenz gewinnt BWP-Kommunenwettbewerb 2011

Christuskirche St. Blasien wird nach Umrüstung auf eine Luft/Wasser-Wärmepumpe zur „Kommune für Klimaschutz 2011“ gewählt

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. prämierte am 27. September auf dem 9. Forum Wärmepumpe in Nürnberg die drei Sieger-Objekte des bundesweiten Wettbewerbs „Kommunen für Klimaschutz 2011“. Den ersten Preis erhielt dabei die Christuskirche in St. Blasien, die genau vor zwei Jahren eine Wärmepumpenanlage von Dimplex installierte. Konkret handelt es sich dabei um eine Luft/Wasser-Wärmepumpe als ideale Kombination aus ökologischer Energieerzeugung und perfektem Klimakomfort. Das Motto des BWP-Wärmepumpenkampagne „klimafreundlich, zukunftssicher und wartungsarm“ wurde damit laut Juryurteil zu hundert Prozent erfüllt.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe gilt mittlerweile als Favorit unter den Wärmepumpen. So erreicht dieser Wärmepumpentyp laut aktueller BWP-Branchenstudie bereits über 50 Prozent Marktanteil in Deutschland. Die Nutzen-Vorteile liegen auf der Hand: „Die Hauptgründe für den Siegeszug der Luft/Wasser-Wärmepumpen sind ihr geringer Installationsaufwand, der Wegfall von Genehmigungsverfahren und die insgesamt niedrigeren Investitionskosten, allein schon durch den Wegfall von Erdbohrungen“, unterstreicht Ralf Gösswein, Marketingleiter bei Dimplex. In den letzten Jahren hat sich Dimplex zunehmend als Spezialist für Luft/Wasser-Wärmepumpen im deutschen Markt etabliert. Das gilt für die Innen- und Außenaufstellung gleichermaßen wie für spezielle Splitgeräte, bei denen der Luftwärmetauscher separat im Freien aufgestellt und durch Kältemittelleitungen mit der in einem Innenraum aufgestellten Hydraulikeinheit verbunden wird.

Beim Siegerobjekt in St. Blasien hatte man sich zum Austausch der alten Ölheizung durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe insbesondere auch aus Kostengründen entschieden. So konnte die Kirchengemeinde bereits nach dem ersten Winter rund 40 Prozent Heizkosten einsparen.

Neben den ökonomischen Gesichtspunkten war auch die gestiegene Klimaqualität ein entscheidender Faktor. „So kann nun aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen der Luft/Wasser-Wärmepumpe und einem ausreichenden Gebläsevolumen das Gebäude langsamer hochgeheizt werden, was die Steuerung der Luftfeuchtigkeit im Kirchenschiff optimiert. Dadurch wird eine sehr viel angenehmere Durchschnittstemperatur erreicht. Mit der alten Anlage wurde zu schnell zu viel heiße Luft in die Kirche geblasen, was neben einer Unbehaglichkeit für die Kirchenbesucher auch dazu führte, dass das Gebäude allmählich austrocknete. Vor allem für unsere hochsensible Orgel eine große Belastung“, fasst Bürgermeister Rainer Fritz die Optimierung der Luftqualität zusammen.

Diese Vorteile haben auch das Kirchenbauamt Karlsruhe beeindruckt. Entsprechend gilt die Christuskirche St. Blasien zurzeit als Best-Practice-Beispiel für weitere Heizungssanierungen mit der Luft-/Wasser-Wärmepumpe in den regionalen Gemeinden.

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