Systemtechnik » Wärmepumpe » Luft/Wasser-Wärmepumpe

ID #1091

Warum hat die Luft/Wasser-Wärmepumpe eine untere Betriebseinsatzgrenze?

Jede Luft/Wasser-Wärmepumpe taut unter einer Außentemperatur von 17°C den Wärmetauscher der Wärmequellenseite zyklisch ab. Damit soll vermieden werden, dass dieser vereist und es zu einer Störung an der Wärmepumpe kommt. Damit eine ordnungsgemäße Abtauung gewähleistet wird, darf die Rücklauftemperatur 18°C nicht unterschreiten (nur bei Wärmepumpen mit Abtauung durch Kreislaufumkehr  -> Wärme wird dem Heizwasser entzogen, nicht bei Heißgasabtauung). Diese Grenztemperatur wird auch als "untere Betriebseinsatzgrenze" bezeichnet.
Die untere Betriebseinsatzgrenze ist abhängig vom Heizwasserdurchsatz. Die Rücklauftemperatur von 18°C bezieht sich immer auf den vorgeschriebenen Heizwasserdurchsatz. Ist der vorhandene Durchsatz geringer als der vorgeschriebene, so verschiebt sich die untere Betriebseinsatzgrenze nach oben.

Letzte Änderung des Artikels (Änderungen und Irrtümer vorbehalten): 12.07.2007
Verfasser des Artikels: Dimplex
Revision: 1.4

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