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Dimplex / Produkte / Fußbodenheizung

Fußboden-Direktheizung im Dünnbettverfahren:

Dünnbett-Heizmatten der Systeme HM…SF oder HM…TS werden direkt im Fliesenkleber oder in der Nivelliermasse verlegt. Voraussetzung hierfür ist ein trittfester und temperaturbeständiger Untergrund mit Wärmedämmung. Die Raumtemperaturregelung erfolgt mit einem Raumtemperaturregler mit zusätzlichem Bodentemperaturfühler.
Bei der Auslegung ist zu beachten, dass die Heizleistung der beheizten Bodenflächen zur Deckung der Heizlast des Raumes ausreicht. Bei kleinen beheizten Bodenflächen, z.B. im Badezimmer, ist meist eine Zusatzheizung erforderlich.

Fußbodentemperierung im Dünnbettverfahren:

Komfortable Bodentemperierungen lassen sich einfach durch die Verlegung der HM…SF oder HM…TS Heizmatten direkt im Fliesenkleber oder in der Nivelliermasse realisieren. Es erfolgt lediglich eine Regelung der Bodentemperatur mit Hilfe eines Bodentemperaturreglers. Die eigentliche Raumtemperatur wird über ein anders Heizungssystem erreicht. Auch hierfür ist ein trittfester, temperaturbeständiger und wärmegedämmter Untergrund zwingend erforderlich. Denkbar ist auch die Kombination der Fußbodentemperierung mit einer Warmwasser-Fußbodenheizung zur komfortablen Bodentemperierung z.B. während der Sommermonate oder der Übergangszeit.

ausgewogene Temperaturverteilung
ausgewogene Temperaturverteilung

Wer sie kennt, steht drauf: elektrische Fußboden-Heizsysteme von Dimplex

Sie haben sich als Raumheizung von Grund auf bewährt: in Wohnungen ebenso wie in Büros und Kindergärten. Drei wesentliche Gründe sprechen für den Einsatz einer elektrischen Fußbodenheizung von Dimplex:

  1. Die ausgewogene Temperaturverteilung im Raum kommt dem Anspruch der idealen Heizung am nächsten. Denn der Temperaturunterschied zur Raumtemperatur ist ganz im Gegensatz zu anderen Heizsystemen nur sehr gering. Trockene Heizungsluft entsteht erst gar nicht.
  2. Auch mit warmen Füßen kann man seinen "kühlen Kopf" behalten. Dimplex Heizmatten geben ihre Wärme gleichmäßig über die gesamte Fußbodenfläche ab. Dies sorgt für warme Füße und einen kühlen Kopf.
  3. Vorteilhaft für Architekten und Bauherren: Sie haben mehr Freiraum bei der Gestaltung der Räume. Denn die Heizung ist unsichtbar im Boden eingebettet, kein Heizkörper stört.

Wie Dimplex beim Planen und Projektieren unterstützt

Zur Wärmebedarfsberechnung und Projektierung der Verlegepläne bietet Dimplex seinen Partnern einen kostenlosen Service an: die computergestützte Erstellung der Unterlagen. Fordern Sie dazu den Fragebogen zur Wärmebedarfsermittlung an und schicken Sie ihn zusammen mit den Bauzeichnungen (1:50 oder 1:100) an Dimplex.

Selbstverständlich können Sie die Unterlagen auch als E-Mail an uns schicken: Opens window for sending emailprojektierung@dimplex.de

PDF-Dateien zum Download:

Unser Online-Heizmattenplaner steht Ihnen ebenso zur weiteren Unterstützung zur Verfügung.

 

Die individuelle Auswahl der richtigen Fußboden-Heizung von Dimplex

Einsatz
Speicherheizung
Direktheizung im Estrich
Direktheizung in Nivelierspachtel oder im Fliesenkleber
Bodentemperierung in Nivelierspachtel oder im Fliesenkleber
Zementestrich
min. 80 mm bis max. 140 mm, typisch 80 mm
min. 45 mm bis max. 60 mm, typisch 50 mm
Aufbauhöhe
5 bis 10 mm
Aufbauhöhe
5 bis 10 mm
Wärmedämmung
bei darunter liegenden, beheizten Räumen ca. 40 mm bis zu 110 mm bei darunter liegenden, nicht beheizten Räumen
bei darunter liegenden, beheizten Räumen ca. 40 mm bis zu 110 mm bei darunter liegenden, nicht beheizten Räumen
bei darunter liegenden, beheizten Räumen ca. 40 mm bis zu 110 mm bei darunter liegenden, nicht beheizten Räumen
erforderlich
Heizsystem
Wohnraum
Badezimmer
Wohnraum
Badezimmer
Wohnraum/
Badezimmer
Wohnraum/
Badezimmer
Bestellkennzeichen
HM...R 120

... bis ...
HM...R 180
HM...RS 140

... bis ...
HM...RS 180
HM...R 100

... bis ...
HM...R 160
HM...RS 140

... bis ...
HM...RS 160
HM...SF 150
HM...TS 150
HM...SF 150
HM...TS 150
Heizmatten-
befestigung
NHD 100
NHD 100
NHD 100
NHD 100
NHD 100
NHD 100
Kaltenden-
verlängerung
KEB 1525 R
KES 1525 R
KEB 1525 RS
KES 1525 RS
KEB 1525 R
KES 1525 R
KEB 1525 RS
KES 1525 RS
KED SF Set
KED TS Set
KED SF Set
KED TS Set
Steuerung
Aufladesteuerung
Aufladeregler


Bodenfühler
ZW 05 DCU




F 3113 / F 3110
ZW 05 DCU
ZAS 99 DCU
AR 05 DCU 2
AR 05 DCU 4

F 3113 / F 3110

nicht
erforderlich

nicht
erforderlich

nicht
erforderlich

nicht
erforderlich
Regelung
nicht erforderlich, Temperatur wird am Aufladeregler eingestellt
nicht erforderlich, Temperatur wird am Aufladeregler eingestellt
RTW 301 UN
RTWU 301 UN
RTW 301 UN
RTWU 301 UN
RTW 301 UN
RTWU 301 UN
BT 100 AN
BT 200 AN
BT 301 UN
BTU 301 UN
BTU 301 AN
ETR 060 N
BT 060 AN
Fühlerhülse
TFH 821
TFH 821
TFH 821
TFH 821
TFH 821
TFH 821
Temperatur-
begrenzer
TB 072
TB 072
TB 072
TB 072
TB 072
TB 072

Der richtige Heizestrich

Heizestrich wird als schwimmender Zementestrich ausgeführt. Es speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig an die Raumluft ab. Der Heizestrich muss DIN 18560 entsprechen. Bei der Verarbeitung ist auf gute Verdichtung und geschlossenes Gefüge zu achten. Die Stärke hängt vom Wärmebedarf, von der Aufladedauer, dem Bodenbelag und der Masse des Baukörpers ab. Im Mittel beträgt die Dicke bei Speicherheizungen 8 cm bis 10 cm, die der Ausführung als Direktheizung 6 cm.

Die Dimensionierung der flächenbezogenen Aufnahme

Die zu installierende flächenbezogene Aufnahme ist abhängig von der Raumtemperatur, der Temperatur des darunter liegenden Raumes, dem Wärmedurchgangskoeffizienten kU und der Summe der Freigabezeiten t+ tZF. Die maximale flächenbezogene Aufnahme beträgt für die Grundheizung der Speicherheizung 180 W/m2, die minimale flächenbezogene Aufnahme beträgt 100 W/m2. Die Berechnungen (Stärke des Heizestrichs sowie zu installierende Leistung) stellen wir Ihnen mit den Planungsunterlagen zur Verfügung.

Worauf Sie unbedingt achten sollten

Durch den höheren Fußbodenaufbau (dickerer Heizestrich) steigt die Geschosshöhe um mindestens 4 cm. Unter vollflächig auf dem Boden stehenden Einrichtungsgegenständen (z.B. Einbauschränke und Küchenzeilen) sollen keine Heizmatten verlegt werden. Zudem sollten diese Gegenstände in den uns zur Verfügung gestellten Unterlagen eingezeichnet werden. Somit können die Gegebenheiten bei der Projektierung optisch berücksichtigt werden. Installationsleitungen sind für Heizmatten, Restwärmefühler, Witterungsfühler und evtl. Raumthermostate mit Temperaturwächter erforderlich.

Verlegung und Montage vom Profi

Die Heizmatten werden vollflächig ausgelegt. Durch Einscheiden des Trägergewebes kann die Anordnung flexibel an die Räumlichkeiten angepasst werden. Die genaue Anordnung der einzelnen Matten können Sie Ihren individuellen Planungsunterlagen entnehmen. Spezielle Niederhaltedübel sorgen für eine sichere Fixierung der Heizmatten auf dem Untergrund. An jede Matte sind 4 m Kaltleitung angemufft, die gekürzt oder verlängert werden können. Die Verbindungsmuffen sind temperaturbeständig, absolut wasserdicht und zugfest. Werden mehrere Heizmatten zur vollflächigen Auslegung eines Raumes benötigt, so werden die Kaltenden der Matten in einer Anschlussdose parallel miteinander verbunden.

So wird die Wärme gedämmt

Um die Wärmeverluste unterhalb des Heizestrichs zu begrenzen, muss die Stärke der Wärmedämmung beachtet werden. Bei der Bemessung sind die Wärmeschutzverordnung und die DIN 4108 zu beachten. Ebenso sind die Mindestanforderungen an den Trittschallschutz nach DIN 4209 einzuhalten. Ausschlaggebend ist der Wärmedurchgangskoeffizient ku unterhalb der Heizebene. Die Temperaturbeständigkeit der oberen Dämmschicht muss mind. 85°C betragen.

Für die Dämmschicht gelten untenstehende Mindestanforderungen:

Grundlagen der Wärmedämmung für Fußboden-Speicher- und Direktheizungen

Die Dicke der Dämmschicht ist von der WLG (Wärmeleitfähigkeitsgruppe) des verwendeten Dämmstoffs abhängig.
ku = 0,80 W/(m² K)
falls darunter gleichartig beheizte Räume
ku = 0,60 W/(m² K)
falls darunter teilweise eingeschränkt oder fremdbeheizte Räume
ku = 0,35 W/(m² K)
falls darunter Außenluft oder Erdreich
 
Wärmeleitfähigkeitsgruppe
ku-Wert in W/(m² K)
0,8
0,6
0,35
040 ≡ 0,040 W/mK
Δ
40 mm
60 mm
110 mm
040 ≡ 0,030 W/mK
Δ
30 mm
45 mm
85 mm
040 ≡ 0,025 W/mK
Δ
25 mm
35 mm
70 mm
Die Zusammendrückbarkeit aller Dämmstoffe darf max. 5 mm betragen. Es sind normgerechte Dämmstoffe nach DIN 18164 und DIN 18165 einzusetzen.
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